20. Juni 2022

Neues Projekt – Bikepacking

Von arogarth

Eigentlich war das einmal für später gedacht, so für 2023 oder 2024… Aber wie es der Zufall will und dank meiner Frau 🥰 realisiert sich das Projekt schon dieses Jahr. Bikepacking!

Die Ausrüstung

Mein Ridley Kanzo A mit Gepäckträger und Taschen, davor die Hängematte und der Schlafsack
  • Taschen
    VAUDE Aqua Back (Paar)
    Pro Taschen: Zuladung: 12,5kg – Abmessung: 37x33x19 cm – Volumen: 24L
  • Schlafsack
    HIGH PEAK Colibri 700
    Gewicht: 708 gr – Packmaß: 24×15 cm
  • Hängematte
    COVACURE Black
    Gewicht: ca. 900gr – (inkl. Gurte und Karabiner)
  • Gepäckträger
    ACID Universal SIC 26-29
    Belastbar bis 25kg

Kosten

Für den Einstieg wollte ich die Kosten niedrig halten. Was nicht bedeuten soll, dass ich Qualität nicht zu schätzen weiß. Klar, kostet ein Schlafsack mit kleinem Packmaß und entsprechender Qualität locker im dreistelligen Bereich – Wenn es spaß macht, werde ich das auch irgendwann Investieren, aber für den Einstieg um es mal zu probieren finde ich reicht auch ein günstiger…

Also, was hat mich die erste Ausrüstung gekostet (Die Preise sind inkl. Versand)?

  • Taschen – ca. 95 €
  • Schlafsack – ca. 25€ pro Stück + 5€ Versand
  • Hängematte – ca. 28€ pro Stück
  • Gepäckträger – ca. 53€

Damit hat mich die erste Grundausstattung in etwa 201€ für mich plus 53€ zweites Setup für meinen Sohn – Also ca. 254€ gekostet. Elektronische Geräte wie Taschenlampe, Powerbank etc. führe ich hier jetzt nicht mit auf.

Aber was habe ich eigentlich vor?

Die Idee war mal eine größere Fahrradtour mit meinem Sohn zu machen. Sein bisheriger Rekord sind 66km – Mit 10 Jahren finde ich, ist das eine erstaunliche Leistung! Er liebäugelt schon mit den 100km… Dann dachte ich mir… Fährst du mit ihm einmal ein Stück an der Lahn entlang. Die Salzböde herunter und dann die Lahn bis Wetzlar und weiter bis Weilburg oder so. Und dann von dort mit dem Auto wieder nach hause. Dann schaute meine Frau, wir wissen eigentlich nicht mehr warum, zufällig einmal nach einem Zelt mit kleinem Packmaß. Und dann ging es los! Zelt und Taschen waren relativ schnellt gefunden. Dann einen Schlafsack, der für das erste Abenteuer bezahlbar sein sollte, mit kleinem Packmaß UND in den ich reinpasse – Mit fast 2m Größe und breiten Schultern keine leichte Aufgabe… Fündig wurden bei wir bei einem Discounter – Hier war im Onlineshop ein Schlafsack im Angebot – Sommer, kleines Packmaß, an der Schulter 80cm – Perfekt – Direkt zwei bestellt.

Die Taschen, die ich gefunden hatte, waren mittlerweile leider ausverkauft. Also neue suchen zu einem ähnlichen Preis – Gesucht, gefunden und direkt bestellt!

Beim Thema Zelt gefielen mir die Packmaße noch nicht so sehr. Also haben wir nach alternativen gesucht, diese waren aber teils etwas zu teuer. Irgendwann, durch etwas Recherche, kam ich auf das Thema Hängematte. Wald gibt es hier genug, die Tour soll eigentlich im Trockenen statt finden. Ergebnis, wir haben zwei Hängematten bestellt – statt ein Zelt.

Als alles da war, wurde beim Händler des Vertrauens um die Ecke noch ein Gepäckträger geholt und alles montiert – Perfekt!

Die Route

Die Route steht mittlerweile auch. Geplant ist, dass wir mit dem Auto zur Lahnquelle fahren und von dort den Lahnradweg abfahren. Ziel ist es, die gesamte Lahn abzufahren: ca. 240km mit zwei Übernachtungen. Es geht von der Lahnquelle über Biedenkopf nach Marburg und weiter Richtung Gießen. Von dort dann über Wetzlar, Limburg und Weilburg nach Lahnstein bei Koblenz. Hier ist unser Ziel. Die Lahn mündet hier in den Rhein. Die Plätze zum übernachten werden wir spontan suchen.

Lahnradweg - Lahnquelle, Marburg, Gießen, Wetzlar, Koblenz
https://www.komoot.de/tour/800034980